Sie prägten viele Jahre lang das Bild an den öffentlichen Containerstandorten: Die wuchtigen grünen, weißen und braunen Glasbehälter. Nun ist ihre Zeit abgelaufen.

Die neuen Glascontainer, die derzeit nach und nach im gesamten Landkreis aufgestellt werden, kommen im silbernen Kleid daher und sind technisch auf der Höhe der Zeit. Das bedeutet vor allem einen deutlich verbesserten Lärmschutz. Durch zahlreiche Maßnahmen wurde laut Herstellerangabe erreicht, dass die Emissionswerte beim Einwurf von Glasflaschen deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmgrenzwerten liegen. Das Umweltbundesamt hat dieses Wertstoffcontainer- System daher als «lärmarm» eingestuft.

Effektiver Lärmschutz

Damit Flaschen und Gläser möglichst geräuscharm im Wertstoffbehälter landen, ist die neue Container-Generation mit Dämmmatten im Dach- und Bodenbereich ausgestattet, die Wände sind ausgeschäumt und schließlich sorgt eine kunststoffummantelte Fallbremse im Innern dafür, dass das Glas möglichst «weich» und damit geräuscharm in den Behälter fällt. Auch beim Entleeren der Glascontainer wurde besonders auf einen effektiven Lärmschutz geachtet. Durch einen speziellen Öffnungsmechanismus taucht der Glasbehälter tief in den Laderaum des Sammelfahrzeugs ein, sodass die Gläser und Flaschen aus möglichst niedriger Höhe in das Fahrzeug fallen.

Auch wenn die Glascontainer jetzt alle silberfarben daherkommen, fällt es nicht schwer, den richtigen Behälter für die verschiedenen Glasfarben zu finden. Dafür sorgen zum einen auffällige Aufkleber an der Frontseite unterhalb der Einwurföffnung und zum anderen die in den Farben weiß, grün und braun markierten Flanken der neuen Depotcontainer. Anfang Juni startete die Austauschaktion im Stadtgebiet von Kitzingen und den Umlandgemeinden. Bis Anfang August wollen die beiden beteiligten Entsorgerfirmen Mayer Seubert Umweltservice und Veolia Umweltservice Süd im gesamten Landkreis die neuen Behälter aufgestellt haben. «Das ist schon eine logistische Herausforderung für uns», erklärt Alexander Dietrich, kaufmännischer Geschäftsführer der Firma Mayer Seubert, «denn schließlich müssen wir in knapp zwei Monaten rund 600 Glasbehälter austauschen».

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Logistische Herausforderung

Die Aufstellung der neuen Container erfordert dabei einiges an Aufwand. «Wir sind immer mit drei LKWs unterwegs, auf ein Fahrzeug bekommen wir dabei bis zu sechs der neuen Glascontainer», schildert Dietrich die ausgeklügelte Austauschlogistik und fährt fort: «Am Containerstandort angekommen, werden zuerst die alten Behälter geleert und dann verladen. Dann werden die neuen Container abgeladen und aufgestellt.» Damit soll gewährleistet werden, dass der Austausch möglichst naht- und geräuschlos über die Bühne geht. Sind die frei zugänglichen Containerstandorte in den Gemeinden mit den neuen Behältern bestückt, folgt im Anschluss der Austausch an den überwachten Standorten und Wertstoffsammelstellen. Die Kosten für die Austauschaktion werden von den Dualen Systemen, die bundesweit für die Sammlung von Verpackungswertstoffen zuständig sind, bzw. den von ihnen beauftragten Entsorgungsunternehmen getragen. Die kommunale Abfallgebühr wird damit also nicht belastet. Mit der neuen Glascontainergeneration ist der Landkreis Kitzingen nun wieder auf der Höhe der Zeit, besonders was den Schutz vor Lärmemissionen betrifft. Und auch die Optik der Behälter wirkt ansprechend und zeitgemäß.

 

Auszug aus: blickpunKT - Das Magazin für den Landkreis Kitzingen (No. 10)
Text: Reinhard Weikert

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