Kunde/Standort/Branche

Der 2008 neu gegründete Landkreis Mittelsachsen mit der Bergstadt Freiberg als Kreisstadt ist über seine EKM Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH der Abstimmungspartner für DSD und für die Entsorgung von LVP im Kreisgebiet. Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens hat die Firma Becker Umweltdienste GmbH in Chemnitz als Auftragnehmer die LVP–Sammlung im Kreisgebiet ab 2011 gewonnen und als Gesamtleistung die Lieferung von neuen Grossmülltonnen in Abkehr von der bisher gemischten Sack- und Behältersammlung für die LVP-Sammlung vergeben. Alle Behälter waren mit einem Transponder auszurüsten, was bei DSD-Sammlungen ein Novum darstellt. Unser Leistungsanteil bestand aus der Lieferung von Behältern in den Größen 120 Liter, 240 Liter und 1100 Liter. Die Gestellung und Verteilung erfolgten in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die einzuziehenden Altbehälter wurden durch die Fritz Schäfer GmbH einer Entsorgung und Wiederverwertung zugeführt.

Mittelsachsen

Landkreis Mittelsachsen

Bundesland: Sachsen
Einwohner: 330.000
Webpräsenz: www.ekm-mittelsachsen.de
www.becker-umweltdienste.de
Ansprechpartner: Herr Krombholz (EKM) und
Herr Linke (Becker Umwelttechnik GmbH)
Ausführungszeitraum: Dezember 2010 – März 2011

Großmüllbehälter

Aufgabenstellung

Die Auftragserteilung durch Becker Umweltdienste GmbH erforderte eine Koordinierung verschiedenster Positionen wie folgt:

Position I beinhaltete die Lieferung von ca. 76.500 Behältern aus Kunststoff. Die Behälter waren mit Volumina von 120 Litern, 240 Litern sowie 1100 Litern und in der folgenden Ausführung spezifiziert:

  • Wertstoffbehälter mit schwarzgrauem Korpus und gelbem Deckel
  • mehrfarbige Heißprägungen gemäß Kundenvorgabe
  • Einbau eines FDX - Transponders
  • Die Behälterqualität wurde über die DIN EN 840 sowie die aktuelle Lärmschutzverordnung beschrieben.

Position II erforderte die Verteilung und Zuordnung der neuen Behälter zu den Grundstücken.
Position III war die Einsammlung der bisher genutzten Behälter sowie deren Restentleerung.
Position IV war die Vermahlung der Zwei- und Vierradbehälter, das Waschen des Mahlgutes und Zuführung zur Wiederverwertung.

Umsetzung

Die Umsetzung wurde in mehreren Phasen vollzogen, wobei diese fließend ineinander griffen. Die Produktion und Auslieferung der Behälter erfolgte parallel zur Verteilung, so dass die Gestellung der Behälter innerhalb der vom Auftraggeber festgesetzten Zeitspanne erfolgte.

Ergebnis

Durch die Einführung der Wertstofftonne entfällt für die Bürger und DSD der lästige Umgang mit gelben Foliensäcken. Sie verhindert Zweckentfremdung und erspart dem Entsorger den ständige Kauf sowie die Verteilung der Säcke. Im Landkreis werden somit verschmutzte Straßen und Standplätze durch aufgerissene Säcke vermieden.

Natürlich erhofft man sich durch die haushaltsnahe Sammlung eine höhere Sammelmenge im LVP–Bereich, was bei steigenden Rohstoffpreisen nicht uneffektiv sein dürfte. Eine Diskussion über eine Einführung der Wertstofftonne unter diesen Gesichtspunkten ist in diesem Landkreis sicherlich abgeschlossen.

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