Der Vogelsbergkreis, das größte zusammenhängende Vulkanmassiv Mitteleuropas, ist für die Entsorgung von Abfällen im Kreisgebiet zuständig. Die Sammlung und Verwertung von Altpapier wurde per Ausschreibung an einen Entsorger vergeben. Dieser beauftragte die Firma SSI-SCHÄFER mit der Gestellung und Verteilung der Müllgefässe in den Volumina 240 und 1100 Liter sowie der zusätzlichen Verteilung von Behältern mit 360 Liter Fassungsvermögen.

Vogelsbergkreis

Vogelsbergkreis

Bundesland:     Hessen
Einwohner    112.264
Webpräsenz    www.vogelsbergkreis.de

Großmülltonne

Aufgabenstellung

Die Behältergestellung wurde in drei Leistungsparametern definiert.
Leistungsteil I beinhaltete die Lieferung von ca. 26.000 Behältern aus Kunststoff inklusive einem Transponder. Die Behälter waren mit Volumina von 240 Liter sowie 1100 Liter und in der folgenden Ausführung spezifiziert:

  • Altpapierbehälter mit anthrazitfarbigem Korpus und blauem Deckel

Die Behälterqualität wurde über die DIN EN 840 beschrieben. Die einzubauenden Transponder im BDE–Format 134,2 kHz, „Read Only“, ermöglichen eine eindeutige und fälschungssichere Identifizierung der Behälter.
Der Leistungsteil II erforderte die Verteilung der Behälter mit Volumen von 240 und 1100 Litern und Zuordnung zu den Grundstücken.
Der Leistungsteil III umfasste die Verteilung von vorhandenen Behältern mit 360 Liter Volumen sowie deren Zuordnung zu den entsprechenden Grundstücken.

Empfehlung

Dem Vogelsbergkreis wurden innerhalb der festgelegten Leistungskriterien Behälter aus 100 % Neumaterial mit den hohen Qualitätsstandards nach RAL - GZ 951/1 empfohlen. Darüber hinaus haben wir angeregt, die innovative Behältergeneration GMT eXtra mit dem neuen komfortablen Deckelsystem ergolid einzusetzen. Neben den kundenbezogenen Prägungen erhielten die Behälter auch eindeutige Heissprägungen für die Seitenladertechnik und einen Einwurfhinweis.

Umsetzung

Die Umsetzung wurde in zwei Phasen vollzogen, wobei diese fließend ineinander griffen. Die Produktion der Behälter erfolgte parallel zur Verteilung, so dass die Gestellung der gelieferten und der vorhandenen Behälter innerhalb der vom Auftraggeber festgesetzten Zeitspanne blieb.

Ergebnis:

Durch das Einführen eines Identifikationssystems mittels Transponder werden nur die Behälter geleert, welche sich im angemeldeten Status befinden. Sogenannte „schwarze Tonnen“ werden erkannt und nicht entsorgt.
Durch die Einführung der Papiertonne entfällt für die Bürger der Gang zum Sammelplatz, weiterhin wurden durch die haushaltsnahe Sammlung höhere Sammelmengen im Altpapierbereich erzielt. Das Aufkommen an Restabfall wurde reduziert.

Fragen und Beratung
Fragen und Beratung

Rufen Sie uns gleich an:

+49 (0) 27 35 / 70- 232

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Anfrage per E-Mail

Abfalltechnik in der Praxis
Abfalltechnik in der Praxis

Select country

Close