Es ist mal wieder die Zeit gekommen, das alte Jahr zu verabschieden und in ein neues zu starten. Aber bevor wir das neue Jahr begrüßen, schauen wir zurück auf die Themen, die uns 2011 bewegt haben.
Die Welt, in der wir täglich unterwegs sind, ist die Intralogistik. Mit unserem Blog geben wir interessierten Lesern Einblicke in diese Welt, die ansonsten hinter den verschlossenen Türen eines Versandzentrums liegt. Das Thema kann auf den ersten Blick recht komplex sein, manchmal sogar auf den zweiten Blick. Aber wir versuchen unser Bestes, die Zusammenhänge verständlich zu erklären.
Im Zentrum des Interesses steht bei uns oft das Stichwort Effizienz. Wir verwenden Effizienz als Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lösung oder eines Produktes. Wir betrachten das also Ergebnis immer unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel. Damit dieses Konzept nicht so abstrakt bleibt, haben wir in unseren Artikeln konkrete Beispiele gebracht.
Die Kommissionierung mit dem A-Frame, der pro Stück laufende Kosten von gerade einmal 5 Cent verursacht, ist ein gutes Beispiel. Zu Recht ist dieser Blog-Artikel bei unseren Lesern sehr beliebt, weil es von zentraler Bedeutung ist, die anfallenden Kosten einer Intralogistik-Lösung zu erkennen. In die gleiche Kerbe schlägt der Bericht über 1.000 Picks pro Stunde, auch wenn das Thema mitunter kontrovers ist. Schließlich möchten viele Hersteller mit solch einer Pickleistung werben, aber nicht alle erreichen sie wirklich.
Wenn wir über Effizienz sprechen, dann ist das natürlich immer von der individuellen Situation des betrachteten Unternehmens abhängig. Eine Lösung, die das eine Unternehmen entscheidend weiterbringt, ist für ein anderes unter Umständen völlig ungeeignet. Das wurde deutlich, als wir mit der chaotischen Lagerung und dem computer-optimierten Festplatzlager (Locatoren-Lager) zwei gänzlich verschiedene Lagerformen vorgestellt haben.
Damit ist das Thema Effizienz allerdings noch nicht erschöpft. Denn die effizienteste Lösung fällt nicht einfach so vom Himmel, sondern muss gesucht werden. Und zwar immer wieder. Solche Unternehmen, die diesen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung beherrschen, sind im Wettbewerb oft den entscheidenden Schritt vor der Konkurrenz.
Anscheinend ist das aber leichter gesagt als getan, den andernfalls würden alle Unternehmen effizient arbeiten, und eine Diskussion darüber wäre überflüssig. Aber dazu wird es nie kommen, deshalb haben Artikel über die 7 Wege zur Effizienten Intralogistik auf jeden Fall ihre Berechtigung.
Auch der Beitrag über das Pareto-Prinzip kann dazugerechnet werden, weil er Hinweise gibt, wie die eigene Intralogistik auf Optimierungspotentiale hin untersucht werden kann. Etwas direkter ist der Artikel „Wie verschwenderisch ist Ihre Intralogistik“, läuft aber in der Praxis auf das gleiche Ziel hinaus: Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung ausfindig machen und nutzen.
Neue Technologien spielen dabei eine wichtige Rolle. Denn sie eröffnen neue Chancen für Unternehmen, wirtschaftlicher zu arbeiten. Es kann sich dabei um neue Produkte handeln, wie z.B. beim autonomen Transporter SSI Autocruiser oder um Weiterentwicklungen, die wie eine Verjüngungskur für bestehende Lösungen wirken.
Sie sehen also, die Intralogistik ist eine spannende Welt, die niemals stillsteht. Und deshalb schauen wir optimistisch ins Jahr 2012 und hoffen, dass Sie auch weiterhin diesen Blog verfolgen. Über Kommentare und Anregungen freuen wir uns natürlich besonders. Sie können dazu die Kommentarfunktion verwenden oder eine Mail an torsten.reichardt@ssi-schaefer.de schreiben.
Wir von SSI Schäfer wünschen unseren Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 !!